Senioren-Wohngemeinschaft

Viele Senioren möchten ihren Kindern nicht zur Last fallen und entscheiden sich deshalb oft früher als es eigentlich notwendig wäre für ein Altenheim, obwohl sie eigentlich nur ein bisschen Unterstützung im Haushalt bräuchten. Dabei gibt es noch andere Alternativen, wie zum Beispiel die Inanspruchnahme eines mobilen Pflegedienstes oder die Gründung einer Senioren WG.

Eine WG ist ein Wohnmodell, das man zunächst nur von Studenten kennt, die sich primär aus Kostengründen dafür entscheiden. Seit einigen Jahren erfreut sich die WG aber bei immer mehr Altersgruppen einer zunehmenden Beliebtheit. Auf speziellen Senioren Portalen findet man deshalb auch immer öfter Gesuche und Angebote in diese Richtung. Die Gründung einer Senioren WG ist natürlich auch eine Möglichkeit, die allerdings mit vielen Verpflichtungen verbunden ist. Mittlerweile gibt es als weitere Alternative aber auch modernen Wohnanlagen, in denen man WGs und normale Wohnungen findet, die aber wahlweise von einem ambulanten Pflegedienst betreut oder in das Model „Betreutes Wohnen“ integriert werden.

Vorteile einer Wohngemeinschaft

Eine Wohngemeinschaft bietet einige Vorteile gegenüber „Betreutem Wohnen“, vor allem wenn man keinen Partner (mehr) hat. Bei dieser Variante haben die Bewohner beständig einen Ansprechpartner, können sich mit Gleichgesinnten austauschen und sich gegenseitig eine Stütze im Alltag sein. Da verwundert es nicht, dass Bewohner von Senioren WGs geistig und auch körperlich besonders fit sind im Vergleich mit Gleichaltrigen Heimbewohnern. Auf diese Weise wird das Leben mit Sinn erfüllt, denn man wird wieder gebraucht und kann ein selbst bestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden führen. Der ambulante Pflegedienst ist eine Stütze bei der Organisation des Alltags, aber auch nicht mehr.